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Die Zukunft der eigenen Kinder nach dem Abitur

Das eigene Kind hat das Abitur gerade erfolgreich absolviert und ist nach monatelangem Pauken absolut erleichtert. Besonders tolle Abisprüche verzücken etliche T-Shirts von Abiturienten, die das Ende der Schulzeit nun erstmal ordentlich feiern wollen. Aber was kommt bloß nach dem Abitur? Diese Frage stellen sich viele Abiturienten und sind ziemlich orientierungslos bezüglich Ihrer beruflichen Zukunft.

Orientierungslose Schulabgänger

Viele Schulabgänger gönnen sich auf Grund ihrer Orientierungslosigkeit erst einmal eine Auszeit, um sich zu finden. Jahrelang haben Sie unter enormem Leistungsdruck und den hohen Erwartungen der Eltern gebüffelt, um gute Noten zu erlangen. Was Sie nun mit Ihrem Leben anfangen wollen, wissen allerdings nur die wenigsten.

Möglichkeiten gibt es viele. Die Eltern sind der Meinung, dass ein Studium das Beste wäre für das eigene Kind. Oder doch erst eine praktische Ausbildung vor dem Studium? Viele Abiturienten haben das Gefühl auf Grund der Vielzahl an Berufsmöglichkeiten überfordert zu sein und machen sich enorme Sorgen über Ihre Zukunft. Denn in der heutigen Leistungsgesellschaft ist jeder für seinen Erfolg verantwortlich und möchte all die äußeren Erwartungen erfüllen. Die eigenen Interessen bleiben da oft auf der Strecke.

Es gibt Abiturienten, die erstmal durch die USA oder Australien reisen nach dem Abitur. Eine schöne Erfahrung. Andere jobben in der Espressobar nebenan. Wiederum andere fangen ein Studium an oder machen eine Ausbildung, die Ihnen von den Eltern eingeredet wurde und brechen diese vorzeitig ab. Andere liegen auch einfach nur zu Hause auf der Couch und haben den Lebensmut verloren.

All diese Geschichten bestätigen, wovon viele Studienberater überzeugt sind. Es braucht Zeit den eigenen Weg zu finden. Das geht nicht von heute auf morgen. Man muss viele Dinge ausprobieren und hierbei auch Misserfolge in Kauf nehmen, um den richtigen Job zu finden. Denn Irrwege und Fehler gehören dazu. Man sollte dennoch nicht den Glaube verlieren.

Gesellschaft der Angst

Heut zu Tage wird jungen Leuten eingetrichtert, dass man alle Ansprüche und äußeren Erwartungen der Gesellschaft hundertprozentig erfüllen muss. Dadurch entsteht eine große Verunsicherung. Die Jugendlichen vergessen dabei auf die eigene Stimme zu hören und einen Beruf nach ihren tatsächlichen Vorlieben und Fähigkeiten zu wählen.

Ein junger Mensch, der ein Studium beginnen möchte, steht vor der Wahl aus 17.500 Studiengängen den Richtigen auszuwählen. Durch die Vielfalt an Möglichkeiten sind die meisten Abiturienten überfordert. Eltern sind meistens enttäuscht, wenn die eigenen Kinder nicht studieren oder eine Ausbildung absolvieren. Ist es denn so verkehrt, wenn man sich sein Leben anders vorstellt als die Eltern? Nein, ganz im Gegenteil. Die Schulabgänger sollten herausfinden, wer sie wirklich sind und was sie wirklich im Leben erreichen wollen.

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