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Schnupfen und Spielen

Schnupfen und spielen

Schnupfen und spielen

„Pass nur auf!“, sagte kürzlich eine Bekannte zu mir. „Im Herbst laufen nicht nur die Nasen. Da trennen sich viele Paare.“ Tatsächlich? Es stimmt schon: der Herbst sorgt oftmals für mancherlei Irritationen – in meiner persönlichen Wahrnehmung aber doch eher der gesundheitlicher Art.
Mit der Übergangszeit starten die Erkältungswellen, die München und Umgebung mit zunehmender Intensität überrollen. Die heiße Phase des Sommers ist vorbei, die ersten kühlen Winde kommen auf, färben das Laub ein und die Nasen rot. – Die goldene Herbstsonne lockt zum Spiel auf den Wiesen im Tal und den Bergen. Der Föhn holt die Berge bis an die Stadtgrenze und mit dem Abwerfen der Blätter wird die Schönheit der Baumstrukturen sichtbar. Schon mal drauf geachtet? Es lohnt sich…

Wir haben das vor kurzem gemacht. Rund um die Rotwand gehen. Nicht mit den Horden direkt auf den Gipfel, sondern erst mal rundum und dann, wenn die anderen schon wieder talwärts laufen, gemütlich beim Rotwandhaus einkehren. Danach hurtig zur Bergstation traben und mit der altertümlichen Gondel den Taubenstein runter fahren. Schont die Knie (leider nicht den Geldbeutel ;-)), aber der Blick ist phänomenal.
Für diese gemeinschaftliche Tagesaktion steht man gerne mal in zweistündigen Staus herum. Das ist leider so am Wochenende…. Hilft nichts! Ist es aber wert!

Die Tagestemperaturen klettern noch an die 20 Grad, im Schatten ist es aber schon echt frisch.
Im Herbst schnieft und krächzt zeitweise nahezu jeder. Im Kindergarten und der Schule fallen zuerst vereinzelt, dann vermehrt und später in rauen Mengen Schulstunden, Lehrer und Schüler aus. Alles putzt sich die Nasen oder hält sich die Hände vor den hustenden Mund, um Sekunden später Türklinken, Computertastaturen, Toilettenspülungen anzufassen…. Dass man sich da leicht ansteckt, liegt im wahrsten Sinne des Wortes „auf der Hand“. Man stelle sich das Gewimmel von Bakterien und Viren an diesen Orten bildhaft vor! – Damit verstehen selbst die Kinder, warum Eltern zu Wanderpredigern werden: „Wascht Euch oft die Hände!“, „Setz bitte Deine Mütze auf!“, „Hier ist dein Schal, bitte benutze ihn wirklich!“ etc. Das ist die Kehrseite der herbstlichen Goldmedaille.
Dafür wird es, wenn es draußen pfeift und der Regen prasselt, daheim so richtig gemütlich. Wir mummeln uns ein und tun uns was Gutes, z.B. Zitronentee mit Ingwer.
Ein wunderbares Getränk, um den Immunkräften auf die Sprünge zu helfen. Das Vitamin C der Zitrone stärkt und Ingwer tritt den Nahkampf gegen Entzündungen im Körper an. Geht schnell, ist ganz einfach und schmeckt. Ein kleines Stück Ingwerknolle in Scheiben schneiden und in eine Glaskanne legen. Wasser heiß machen und – nicht mehr kochend – darüber gießen.
Eine/zwei Zitronen auspressen (kommt darauf an, wie lustig Sie sein wollen ;-))
und den Saft dazu geben, umrühren, nach Geschmack süßen. Fertig! Formidable!

Dazu wird mit den Kindern und Erwachsenen gebastelt und gespielt. Herbstzeit ist Spielzeit! Hiermit möchte ich auf die Spielwies’n 2012 hinweisen, die vom 2.- 4.11. im MOC stattfindet. Hier darf munter ausprobiert, geschaut und mitgespielt werden. Mit dem angeschlossenem Creativforum und der Forscha werden auch die Bastelfans angesprochen. (Erw. ca. 9,00 EUR, Kinder 5,50 EUR pro Tag.) Ich gebe diese Empfehlung sehr gerne weiter!.
Gemeinsames erleben, das Nachgeben oder Siegen auf dem Spielbrett oder auch der ideellen Ebene belebt den Familiensinn und insbesondere die Beziehung: Weil gewohnte Verhaltensmuster durchbrochen und andere Blickwinkel eingenommen werden. Gut so!
Ich wünsche den „Schniefnasen“ eine gute Genesung und dass es allen mit spielerischer Leichtigkeit und Humor gelingen mag, der tristen, dunklen Jahreszeit leuchtend goldene Momente abzugewinnen!

© Enomys

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